
Aromatherapie vs. holistische Aromatherapie: Worauf beruht der Unterschied?
Die Aromatherapie ist eine alte alternative Pflegeform, die ätherische Öle verwendet, um das Wohlbefinden zu steigern. In den letzten Jahren hat sie an Beliebtheit gewonnen, da viele Menschen nach natürlichen Ansätzen suchen, um physische und emotionale Ungleichgewichte auszugleichen. Es ist zwar schwer, die genaue Verbreitung zu messen, jedoch zeigen mehrere Studien und Umfragen Hinweise auf ihre weitreichende Nutzung.
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Eine Studie von 2018 im Journal of Multidisciplinary Healthcare fand heraus, dass 59,3 % der Teilnehmer angaben, Aromatherapie zur Entspannung und Stressbewältigung oder zur Verbesserung der Schlafqualität zu nutzen. Eine weitere Umfrage in den USA aus dem Jahr 2019 zeigte, dass 64 % der Befragten Aromatherapie-Produkte mindestens einmal genutzt hatten.
Der globale Markt für Aromatherapie wurde 2020 auf 1,3 Milliarden US-Dollar geschätzt und dürfte bis 2027 2,7 Milliarden US-Dollar erreichen, was auf eine steigende Nachfrage nach Aromatherapie-Produkten hinweist.
Obwohl der Einsatz von Aromatherapie Präzision erfordert, da manche ätherische Öle sehr stark konzentriert sind, wird sie immer vielfältiger angewendet. Ein paar Tropfen Lavendelöl im Bad oder auf einem Diffusor schaffen eine beruhigende Atmosphäre. Zitronengrasöl hält Insekten auf Abstand. Teebaumöl wird traditionell geschätzt, um ein klares und frisches Hautgefühl zu unterstützen.
Die holistische Aromatherapie wurde in den 70er Jahren von PHYTO 5 in Frankreich entwickelt. Das Ziel war von Beginn an, mächtige, natürliche Methoden zur Entwicklung von Schönheits- und Wohlfühlanwendungen zu finden, die zu bemerkenswerten Ergebnissen führen.
Schon damals waren ätherische Öle eine starke, natürliche Lösung, doch es fehlte eine Methode, um in der Ästhetik beeindruckende Resultate zu erzielen. Der Gründer von PHYTO 5, damals bekannt als Phytobiodermie, besuchte einen Workshop zur chinesischen Phytotherapie in London und war von ihrer Technizität fasziniert.
Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) umfasst viele Bereiche, darunter die Akupunktur, Diätetik, körperliche Übungen (wie Qi Gong) und die chinesische Kräuterkunde. Die Phytotherapie wird häufig zur Balance und Pflege des Körpers eingesetzt und zeichnet sich durch eine hohe technische Raffinesse aus.
Diese ganzheitliche Methode kombiniert oft verschiedene Kräuter in einer Formel, um spezifische Ungleichgewichte zu adressieren. Praktizierende der chinesischen Phytotherapie wählen Kräuter sorgfältig nach Geschmack, Natur und Kombination aus. In der TCM betrachtet man das Individuum ganzheitlich und bezieht physische, emotionale und spirituelle Aspekte mit ein.
Beeindruckt vom Erlernten, fand Henri Chenot Wege, die Prinzipien der chinesischen Phytotherapie auf europäische Ästhetik und Haarpflege zu übertragen und ermöglichte eine Schnittstelle zwischen westlichem Fachwissen und asiatischer Tradition, um natürliche Produkte zu entwickeln.
Das Konzept der 5 Elemente spielt hierbei eine zentrale Rolle, indem es alle Erscheinungen klassifiziert und ermöglicht, ätherische Öle basierend auf ihren chemischen Eigenschaften und ihrem energetischen Profil zu ordnen. Dies führte zur energetischen Aromatherapie – der ersten holistischen, natürlichen Praxis in der Ästhetik.
Schon früh wurde zum Beispiel der Zusammenhang zwischen der Leber-Energetik und der Talgregulierung der Haut verstanden, so dass Pflegeprotokolle entwickelt werden konnten, die auf natürliche Weise das Erscheinungsbild von Themen wie Mitessern angehen. Auch die Beziehung zwischen energetischer Zirkulation, Hautempfindlichkeit und pH-Wert fließt in diese Methoden ein.
Diese Technologie, die in den 70er Jahren in Frankreich entstand, ermöglichte die Entwicklung von hochwirksamen, aber sanften Schönheitsanwendungen, die ständig weiterentwickelt werden, um hohe Technizität und beeindruckende Ergebnisse zu garantieren.